1513 - 1526

  • Pfarrer Christoph von Rohrbach

1523

  • Haager Weistum (Hintermayr 142, 147, 150)

1527 - 1532

  • Pfarrer Ulrich Weichmann

1530

Der Handelsherr Niclas Kölnbeck aus Steyr erwirbt die Burg, die später "Schloß Salaberg" werden sollte.

Von der Familie Kölnbeck wurde die Burg zu einem Renaissanceschloß ausgebaut. In diese Zeit fällt auch die Entstehung des Arkadenhofes.

1531

  • Anlegen eines bischöflich-bambergischen Urbars für die Herrschaft Salaberg.

1533 - 1536

  • Pfarrer Johann Schwaiger

1537 - 1537

1540 - 1562

  • Pfarrer Johann Rauchberger, Dechant

1544

  • Errichtung der Weberinnung mit der damit verbundenen Tüchelfärberei. Dies führte zu einem ungeahnten Aufschwung des Schneidergewerbes im ganzen Ennswaldgebiet.

1553

  • 5. Sept. 1553  Pfarrer Rauchenberger wird in einer Urkunde genannt als Pfarrer von Haag und Dechant zu Lorch

1555

  • 25. Sept. 1555: Augsburger Religionsfriede wird Reichsgesetz, (Cujus regio, ejus religio) (Kleindel)

1557

Kaiser Ferdinand I. fertigte das Privilegium zum Verschleiß Innerbergischen Eisens aus.

1562 - 1576

  • Pfarrer Johann Burkgraf

1563

Kaiser Ferdinand I. verleiht dem Markte Haag das mit dem Bilde des Erzengels Michael versehene Wappen.

Das Original des kalligraphisch und ornamental schönen Wappenbriefes mit der eigenhändigen Unterschrift Kaiser Ferdinands schmückt heute noch den Amtsraum der Bürgermeisterkanzlei.

1564

  • Der Kirchturm wurde erhöht und zu einem Wehrturm umgestaltet

1569

  • 1. Jän 1569: Die Kopfsteuer zur Abwehr der Türkens wurde von nö.Landstände eingeführt und trägt zum Unmut der Bauern gegen die Grundherrschaft bei. (Hintermayr 151)

1578 - 1579

  • Pfarrer (Pfarrvikar) Anton Brunndorfer

1579 - 1585

  • Pfarrer Johann Burkgraf (wiederum)

1580

  • evangelische Visitation in Haag durch Dr. Lukas Backmeister aus Rostock

1590 - 1593

  • Pfarrer Bartholomäus Robusch

1595 - 1603

  • Pfarrer Johann Handteler

1595

  • Der  Haager Bund wird gegründet. Ihm gehören alle Bauern zwischen Enns und Ybbs an. Dieser brachte Beschwerden an den Kaiser Rudolf II. in Prag, der zwar Abhilfe versprach, jedoch die Auflösung des Bundes verlangte. (Hintermayr 152)

Die Hinrichtung zweier aufständischer Bauern ließ die Flamme des Aufruhrs, die bisher im geheimen glomm, hell auflodern. Jede Besänftigung scheiterte an den hitzköpfigen Bauernführern, die nicht mehr eigene Not, sondern Abenteuerlust und Verblendung antrieb.

Am Steinfeld bei Wiener Neustadt bereiteten ihnen Morakhsys schwarze Reiter ein furchtbares Strafgericht. Die Anführer wurden hingerichtet, ihre Häuser dem Erdboden gleichgemacht und ihr Besitz eingezogen.

  • Auch in Haag trauerten Frauen und Kinder um die hingerichteten Bauernführer Zehentmayer, Jakob Rauchberger, Wolf Erber und Hoislbauer.

1597

  • Bauernführer und Wirt Jakob Rauchenberger und Wolf Erber aus Haag (Hintermayr 157)
  • 8. April 1597: Friedengespräche für Bauern in Amstetten; Vertreter aus 13 Städten und Märkten (Hintermayr 157)